Willkommen in Mönninghausen



   

         Übersicht über die Geschichte    

 

822

Mönninghausen ist eine Niederlassung der Benediktinermönche des im Jahre 822 gegründeten Klosters Corvey.

 

 

 

Mönninghausen - gez. um 1850 von Prof. Brand, Paderborn

1120

Erste urkundliche Erwähnung einer "curtis Munichuson", eines Haupthofes des Klosters. Der Corveyer Dienstmann Gottschalk von Mönninghausen wird zum Haupthofverwalter ernannt und sammelt von nun an die Abgaben für das Kloster ein und leitet sie nach Corvey weiter.

1155

Der Zeht von Munichuson wird dem Kloster von den Päpsten Adrian IV. und Lucius III. bestätigt.

12 Jh.

Errichtung der dem Heiligen Vitus 
geweihten Kirche zu Mönninghausen.

St. Vitus-Kirche um 1912

1209

Hof Mönninghausen wird dem Ritter Albert von der Lippe als erbliches Amtslehen übertragen. Aufgabe war die Einziehung der jährlichen Abgaben, die an das Kloster Corvey zu entrichten waren (Erste Übertragung eines Vitsamtes) Mönninghausen ist nun Verwaltungszentrum für den Streubesitz des Klosters Corvey im Ort selbst und in den umliegenden Ortschaften.

1290

Der Abt Heinrich von Corvey übergibt das zur Verwaltung des Klosterbesitzes errichtete Vitsamt (St. Vitus, Kirchenpatron) dem Knappen Friedrich von Hörde zu Störmede als Lehen.

1549

Besuch des Kurfürsten Hermann IV. von Wied. Der von Alhard von Hörde zu Störmede begonnene Bua einer "Vestunge mit Grafften und Tochbrügge" am Vöhteich wird stillgelegt.

1645

Pfarrer Dursche berichtet, dass "durch Krieg und Sterben die Höfe und Meier ganz verwüstet" sind.

1709

Berichtet wird über ein Junggesellen-Schützenfest ("Freischießen") am Vöhteich.

1733

Eine großes Feuer zerstört fast ganz Mönninghausen.

1800

Einwohnerzahl 400

1802-1812

Mit dem Übergang des Herzogtums Westfalen an das spätere Großherzogtum Hessen beginnt auch eine Reform der unteren Verwaltungsebenen. Mönninghausen, das zum Gerichtsbezirk Geseke des alten Reiches gehörte, ist nun Teil des neugebildeten Amtes Geseke, das 1812 in Justizamt Geseke umbenannt wird.

Die Säkularisierung hat begonnen; d. h. die Auflösung des Vitsamtes Mönninghausen. Die bislang dem Kloster Corvey gehördenden 170 Hofstellen (Störmede 53), Mönninghausen 36, Bönninghausen 6, Langeneicke 21, Ehringhausen 13, Ermsinghausen 3, Bökenförde 6, Dedinghausen 17, Esbeck 4, Verne 11) werden enteignet und in Privatbesitz umgewandelt.  

1810

Bauernbefreiung

1815

Einwohnerzahl 552

1828

Ablösung der gutsherrlichen Gefälle (Abgaben, Hand- und Spanndienste) durch Geldzahlungen. Die Mönninghauser Bauern sind jetzt Privatbesitzer des bisher dem Grundherrn gehörenden Ackerlandes.

1830

Als erste Schule wird für die 130 Schulkinder des Ortes ein Schulsaal an die Küsterwohnung angebaut.

1833

Markenteilung: Das bisher gemeinsam von den Hudeberechtigten genutzte Mönninghäuser und Bönninghäuser Bruch (Allmende) wird geteilt.

1851

Einführung des Dreiklassenwahlrechtes in Preußen.

1859

Der Schützenverein Mönninghausen entsteht durch die Zusammenlegung der beiden Mönninghauser Schützenvereine (Männer und Jünglinge).

1865

Spezialteilung: Die bisher von allen gemeinsam beweideten Bruch- und Waldgebiete werden privatisiert.

1871

Allgemeines Männerwahlrecht im Deutschen Reich.

1894-1898

Neugründung eines Schulverbandes zwischen Mönninghausen.und Bönninghausen. In der Dorfmitte Mönninghausens wir die Schule neu gebaut.

1895

In der 667,7 ha großen Landgemeinde Mönninghausen wohnen  544 Einwohnern. Davon sind 271 Männer und 273 Frauen. 

1900

Einwohnerzahl 545

1918

Frauenwahlrecht in der Weimarer Republik

1920

Enthüllung des Kriegerdenkmals in Mönninghausen. Im 1. Weltkrieg fielen 19 Soldaten des Ortes.
  

1939

Einwohnerzahl 561

Milchholen mit Hunde- und Pferdegespann um 1933

Hofstelle Niggehüser am Kirchplatz um 1930

1946

Einwohnerzahl 807

1949

Einwohnerzahl 786: davon 558 Einheimische, 180 Flüchtlinge, 38 Evakuierte, 10 Ausländer

1953

Enthüllung des Gedenksteines für die Gefallenen des 2. Weltkrieges: 46 Soldaten fielen oder werden vermisst.

1957

Die neu gebaute Schule wird ihrer Bestimmung übergeben.

1961

Einwohnerzahl 693

1969

Weihe der neuen St. Vitus Kirche

1975

Mönninghausen wird im Zuge der kommunalen Neuordnung mit den Gemeinden Bönninghausen, Ehringhausen,  Eringerfeld, Ermsinghausen, Langeneicke und Störmede der Stadt Geseke zugeteilt und liegt nun im neugebildeten Kreis Soest. Einwohner 668.

1979

Zusammenschluss des Bönninghauser Schützenvereins mit dem Mönninghauser Schützenverein zum Schützenverein Mönninghausen-Bönninghausen.

1984

Bau der zentralen Trinkwasserversorgung

1993

Anschluß an die Kläranlage der Stadt Geseke

1995

Einwohnerzahl 654

1999 Mönninghausen gewinnt zum zweiten mal beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" die Silbermedaille.

2000

Mönninghausen hat am 15.Januar 2000 eine Präsentation im Internet; Einwohnerzahl  am Anfang 2000: 735 
Am 3. September findet in Mönninghausen - erstmalig im Kreis Soest - der Dorfaktionstag statt.

2003 Mönninghausen hat über 800 Einwohner. 
Das Schützenfest findet zum ersten mal auf dem neuen Schützenplatz am Haunstweg statt. Vom 19. bis 22. September lädt Mönninghausen zum Kreisschützenfest ein. Es wird für den Schützenverein und damit auch für ganz Mönninghausen ein großer Erfolg.  
2004 Im Herbst d.J. findet der "Tag der Regionen" statt. 

2005

Am 9.4.2005 wird das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht. 

Mönninghausen gewinnt zum ersten mal beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöne
werden" in der Kategorie > 800 Einwohner die Silbermedaille.

Ende August 2005 werden die Kult(ur)-Tage veranstaltet. Der Kulturring feiert seinen 30 jährigen Geburtstag und bringt die "Puhdys" open-Air nach Mönninghausen. Am zweiten Tag ist das Dorf auf Kult(ur)-Pur eingestimmt.   

2006 Am 14. Januar 2006 besucht der NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke Mönninghausen und befürwortet den Aus- und Umbau der Corveyer Straße. Die Maßnahme wird aus dem 10 Mio. Euro Sofortprogramm für den Straßenausbau teilfinanziert. Ende 2006 beginnen die Tiefbauarbeiten. Am 26. August 2007 soll die Einweihung erfolgen.

Die Interessengemeinschaft "Kreuzkirche St. Vitus Mönninghausen wird gegründet.

Am 6. August 2006 wird das um- und neugebaute Sportheim eingeweiht.  

2007 Volksfeststimmung in Mönninghausen. Altes Backhaus wurde am 9.4.2007 gesegnet und eingeweiht. Das sog. "Backerlebnis Mönninghausen" unter Leitung von Franz Jacob wird initiert.

10.+17. August 2007: Hochwasser in Mönninghausen. Nach tagelangem Regenfall wird Mönninghausen vom Hochwasser überrascht. Am schlimmsten sieht es im Vitusweg, an der Corveyer und Geseker Straße sowie der Raute und der Springlake aus.

Beim Konzert der Generationen am 25. August mit den "Puhdys", "Bell, Book & Candle" sowie "Rockgeiger Hans" ging voll die Post. Ein Tag später konnte Minister Wittke die neue Corveyer Straße einweihen.

2008 Im April 2008 wird ein neues Entenhaus auf dem Dorfteich ausgesetzt.

Im Juni 2008 belegt Mönninghausen beim Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" zum allerersten Mal den ersten Platz.

   
   

                               

www.moenninghausen.de