Geschichte von Mönninghausen

 

Geschichte ist das, was Menschen daraus machen. In Mönninghausen wird nach wie vor der Gemeinschaftsgedanke und das ehrenamtliche Engagement gepflegt. Es gibt viele, die sich  für einzelne Projekte einsetzen und sie durchführen. Damit tragen alle zur kulturellen Bereicherung des Dorfes bei. So sind im Laufe der Zeit viele gute Ideen in die Realität umgesetzt worden, wie z.B. der Bau des Backhauses.

 

Natürlich ist es auch wichtig die Geschichte und die kleinen Geschichten aufzuschreiben und für die Nachwelt zu sichern.

Deshalb kann man den ehrenamtlichen Sammlern und Geschichteschreibern nur herzlich für ihr Engagement danken. Denn sie sind es die uns die Vergangenheit als Spiegel zeigen und damit auch die Zukunft helfen zu verstehen und die Gegenwart zu bewältigen. Deshalb einen herzlichen Dank an Franz Jakob (links) und Franz Ludwigt (rechts † 2016)

 

Geschichte von Mönninghausen in Zahlen, Fakten und Bildern

 

Die Geschichte von Mönninghausen ist eine die fleißigen Benediktinermönchen im Jahre 822 angefangen hat.  Im 12. Jahrhundert wurde die Kreuzkirche St. Vitus gebaut. 1812 beginnt die Säkularisierung und die erste Schule steht im Jahre 1830 zur Verfügung. 1984 wird die zentrale Wasserversorgung gebaut und 1993 wird Mönninghausen an die zentrale Kläranlage angeschlossen. Im Jahr 2000 findet der Dorfaktionstag statt und Mönninghausen ist im Internet unter www.moenninghausen.de vertreten. Kulturell werden mittlerweile alle zwei Jahre die Kult(ur)tage vom Kulturring Mönninghausen-Bönninghausen mit einem großen Erfolg veranstaltet.  2005 treten zum ersten mal die Puhdys live in Mönninghausen auf und 2008 belegt Mönninghausen beim Dorfwettbewerbe "Unser Dorf hat Zukunft" den ersten Platz und steht damit im Landeswettbewerb. Im Jahre 2015 wird der Fahrradweg von Mönninghausen nach Hörste eröffnet.

Es sind hier in Mönninghausen die Menschen, die die Geschichte machen; wie beim Bau des Backhauses, bei der Organisation eines Konzertes oder bei der Durchführung von Dorfwettbewerben und vieles mehr.

 

   

 

822

Mönninghausen ist eine Niederlassung der Benediktinermönche des im Jahre 822 gegründeten Klosters Corvey.

 

 

 

Mönninghausen - gez. um 1850 von Prof. Brand, Paderborn

1120

Erste urkundliche Erwähnung einer "curtis Munichuson", eines Haupthofes des Klosters. Der Corveyer Dienstmann Gottschalk von Mönninghausen wird zum Haupthofverwalter ernannt und sammelt von nun an die Abgaben für das Kloster ein und leitet sie nach Corvey weiter.

1155/
1184

Der Zeht von "Munichuson" wird dem Kloster von den Päpsten Adrian IV. und Lucius III. bestätigt.

12 Jh.

Errichtung der dem Heiligen Vitus 
geweihten Kirche zu Mönninghausen.

St. Vitus-Kirche um 1912

1209

Erste Erwähnung des Corveyer "Vitsamts Mönninghausen", das dem Ritter Albert von der Lippe als erbliches Amtslehen übertragen wird. .Mönninghausen ist nun Verwaltungszentrum für den Streubesitz des Klosters Corvey im Ort selbst und in den umliegenden Ortschaften.

1291

Belehnung Friedrichs von Hörde und seiner Gemahlin Kunigunde mit dem Vitsamt.

1442 Bericht über einen Schnadgang von der Kuhbrücke bie Verlar bis nach Esbeck.

1549

Besuch des Kurfürsten Adolf von Schauenburg in Mönninghausen. Der von Alhard von Hörde zu Störmede begonnene Bau einer "Vestunge mit Grafften und Tochbrügge" am Vöhteich wird stillgelegt.

1645

Drei Jahre vor dem Ende des Dreissigjährigen Krieges berichtete Pfarrer Dunsche, dass "durch Krieg und Sterben die Höfe und Meier ganz verwüstet" sind.

1709

Bericht über ein Junggesellen-Schützenfest ("Freischießen") am Vöhteich.

1802-
1812

Mönninghausen gehört zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt

1803

Säkularisation d. h. die Auflösung des Vitsamtes Mönninghausen. Die bislang dem Kloster Corvey gehörenden 170 Hofstellen (Störmede 53), Mönninghausen 36, Bönninghausen 6, Langeneicke 21, Ehringhausen 13, Ermsinghausen 3, Bökenförde 6, Dedinghausen 17, Esbeck 4, Verne 11) werden enteignet und in Privatbesitz umgewandelt.  

1809

Bauernbefreiung : Alle Eigenbehörigen werden freie Leute

1828

Ablösung der gutsherrlichen Gefälle (Abgaben, Hand- und Spanndienste) durch Geldzahlungen. Die Mönninghauser Bauern können jetzt Privatbesitzer des bisher dem Grundherrn gehörenden Ackerlandes werden.

1835

Markenteilung: Das bisher gemeinsam von den Hudeberechtigten in Mönninghausen und Bönninghausen Bruch (Allmende) wird zwischen den Gemeinden geteilt. So entstand unsere Gemeindegrenze

1846 -1856 Spezialteilung (Aufteilung der Allmende): Die bisher von allen gemeinsam beweideten Bruch- und Waldgebiete werden privatisiert. Eine Glanzleistung der preußischen Bürokratie. Die Kulturlandschaft "Mönninghauser Bruch" entsteht.

1851

Einführung des Dreiklassenwahlrechtes in Preußen.

1871

Allgemeines Männerwahlrecht im Deutschen Reich.

1897

Gründung der Spar- und Darlehnskasse Mönninghausen

1918

Frauenwahlrecht in der Weimarer Republik

1920

Einweihung des Kriegerdenkmals
  

 
  Hofstelle Niggehüser am Kirchplatz um 1930 Milchholen mit Hund um 1932

 

1974

Gründung des Kulturrings Mönninghausen-Bönninghausen

 

1975

Kommunale Neugliederung:
Die Dörfer Mönninghausen und Bönninghausen werden wie Störmede, Langeneicke, Ehringhausen, Ermsinghausen und Ehringerfeld Ortsteile der Stadt Geseke. Die neue Stadt Geseke gehört seitdem zum Kreis Soest.

1979

Gründung des Schützenvereins Mönninghausen-Bönninghausen.

1984

Bau der zentralen Trinkwasserversorgung

1993

Bau der Kanalisation:
Anschluss an die Kläranlage der Stadt Geseke

2000

Mönninghausen hat am 15.Januar 2000 eine Präsentation im Internet; Einwohnerzahl  am Anfang  2000: 735 .

Am 3. September findet in Mönninghausen - erstmalig im Kreis Soest - der Dorfaktionstag statt.

2003 Mönninghausen hat über 800 Einwohner. 

Das Schützenfest findet zum ersten mal auf dem neuen Schützenplatz am
Haunstweg statt. Vom 19. bis 22. September lädt
Mönninghausen zum Kreisschützenfest ein. Es wird für den Schützenverein und damit auch für ganz Mönninghausen ein großer Erfolg.  
2004 Im Herbst d.J. findet der "Tag der Regionen" statt. 

2005

Am 9.4.2005 wird das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht. 

Mönninghausen gewinnt zum ersten mal beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner
werden" in der Kategorie über 800 Einwohner die Silbermedaille.
Ende August 2005 werden die Kult(ur)-Tage veranstaltet. Der Kulturring feiert seinen 30 jährigen Geburtstag und
bringt die "Puhdys" open-Air nach Mönninghausen. Am zweiten Tag ist das Dorf auf Kult(Ur)-Pur eingestimmt.   

2006 Am 14. Januar 2006 besucht der NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke Mönninghausen und befürwortet den Aus- und Umbau
der Corveyer Straße. Die Maßnahme wird aus dem 10 Mio. Euro Sofortprogramm für den Straßenausbau teilfinanziert.
Ende 2006 beginnen die Tiefbauarbeiten. Am 26. August 2007 soll die Einweihung erfolgen.

Die Interessengemeinschaft "Kreuzkirche St. Vitus Mönninghausen wird gegründet.

Am 6. August 2006 wird das um- und neugebaute Sportheim eingeweiht.  

2007 Volksfeststimmung in Mönninghausen. Altes Backhaus wurde am 9.4.2007 gesegnet und eingeweiht. Das sog. "Backerlebnis
Mönninghausen" unter Leitung  von Franz Jacob wird initiiert.

10. und 17. August 2007: Hochwasser in Mönninghausen. Nach tagelangem Regenfall wird Mönninghausen vom Hochwasser überrascht.
Am schlimmsten sieht es im Vitusweg, an der Corveyer und Geseker Straße sowie der Raute und der Springlake aus.

Beim Konzert der Generationen am 25. August mit den "Puhdys", "Bell, Book & Candle" sowie "Rockgeiger Hans" ging voll die Post.
Ein Tag später konnte Minister Wittke die neue Corveyer Straße einweihen.

2008 Im April 2008 wird ein neues Entenhaus auf dem Dorfteich ausgesetzt.

Im Juni 2008 belegt Mönninghausen beim Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" zum allerersten Mal den ersten Platz in der Kategorie
über 800 Einwohner und ist damit im Landeswettbewerb vertreten.

2009

Die Gruppe Karat ist da. Mit "Über sieben Brücken musst du gehen.." begeistert sie beim Open-Air-Festival des Kulturrings am 28.8.2009
viele Freunde von Nah  und Fern. Beim zweiten Tag der Kult(ur)tage wird`s modisch. Unter dem Titel "Menschen, Mode und Musik"
feiert der Kulturring ein buntes Fest der Fröhlichkeit.

2010

Trauer um Pfarrer Esleben. Der langjährige Pfarrer von Mönninghausen, der seit langer Zeit im Ruhestand lebt, ist am 29. April 2010
verstorben.
Das Hochwasserschutzkonzept wird zum ersten Mal in einer Versammlung vorgestellt.

2011

Das Hochwasserschutzkonzept wird im Januar zum zweiten mal vorgestellt. Jetzt kann, wer will auch schnell im Dorf ins weltweite Netz
surfen. Vodafone bietet seit Anfang 2011 die neue Funkttechnologie "LTE" für Mönninghausen an. 

Friedhelm Biggemann und Heinrich Vogt erhalten als erste Bürger von Mönninghausen die Ehrennadel der Stadt Geseke am 8.4.2011 für ihre
langjährige ehrenamtlichen Tätigkeiten verliehen.

Am 27. August gastierten im Rahmen der Kulturtage zum dritten mal die Puhdys in Mönninghausen. Alle Mitglieder der Band kamen an
diesem Tag um 17 Uhr an den Dorfteich um eine Säuleneiche zu pflanzen. Zur Erinnerung wurde ein Stein aufgestellt. Die Inschrift lautet:
"Alt wie ein Baum..." Baumpflanzung am 27.08.2011. Die Puhdys"

2012

Der FC Mönninghausen steigt in die Bezirksliga auf (...und 2013 wieder ab)

Mönninghausen ist seit Mitte des Jahres auch an die neue DSL-Hochgeschwindigkeitstrasse VDSL angeschlossen. 
Im November des Jahres 2012 wird vom Kreis der Planfeststellungsbeschluss über das Hochwasserschutzkonzept in
Mönninghausen rechtswirksam.

Im Jahre 2013 sollen die konkreten Arbeiten für den Hochwasserschutz um und in Mönninghausen losgehen.

2013 Erstmals nach 10 Jahren ist in Mönninghausen wieder ein Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Am 30.4.2013 hatte
Mönninghausen 795 Einwohner. Im Juli d. J. wurde der Förderbescheid für das Hochwasserschutzkonzept an BM Holtgrewe
übergeben. Am 24. August spielt die Gruppe "Münchener Freiheit" im Rahmen der Kult(Ur)-Tage Open-Air in Mönninghausen
auf dem Dorfgemeinschaftsplatz und am 21.6.2013 erhält auch Rudolf Hunold die Ehrennadel der Stadt Geseke
Am 26.8.2013 sendete der WDR im Rahmen seiner Lokalzeit "Mittendrin" einen Beitrag aus dem "Landleben" in Mönninghausen.
2014 Der Kulturring Mönninghausen und Bönninghausen wählte am 17.1.14 einen neuen Vorstand. Chef des Kulturrings ist und bleibt Manfred Lünne.

Im August 2014 strahlte Kabel 1 die Sendung  "Rosins Restaurant" mit dem Landgasthof Engels aus.
Zwei Jahre später steht der Landgasthof wieder vor dem Verkauf.  

Am 14. 9.14 veranstaltete der Kulturring eine Feier im Heimathaus. Geehrt wurde der langjährige Ortsvorsteher Josef Gillejohann, der 2014 aus
dem Rat der Stadt ausschied. Josef Gillejohann war 25 Jahre im Rat der Stadt Geseke und 20 Jahre Ortsvorsteher in Mönninghausen und
Bönninghausen. Nachfolgerin von  Josef Gillejohann ist Irene Struwe-Pieper.

Ende September 2014 beginnt der Bau des Fahrradweges von Mönninghausen nach Hörste.

 

2015

Fahrradweg zwischen Mönninghausen und Hörste wird eröffnet: Bei strahlendem Sonnenschein und zahlreich erschienenen Gästen aus Hörste und Mönninghausen konnte der Fahrradweg zwischen Mönninghausen und Hörste am Mittwoch, den 3.6.2015, eingeweiht werden. 

Der Kulturring Mönninghausen und Bönninghausen beging im August diesen Jahres ein dreifaches Jubiläum, das sich zusammengesetzt hat aus dem 40-jährigen Bestehen des Kulturings, dem 20-jährigen Bestehen des Heimathauses und dem 10-jährigen Bestehen der Mönninghauser Kult(ur)-Tage. Die zweitägigen Kulturtage fanden am Dorfteich statt.

2016

Nach mehr als einem Jahrzehnt karnevalistischer Abstinenz gingen am Samstag, den 6.2.2016 rund 150 Narren in bunten Kostümen an den Start im Landgasthof Engels, um die Wiederkehr des FCM-Karnevals zu feiern.

Mit Hilfe der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten und Mönninghauser Unternehmen wurde im Juli 2016 ein auch von Laien leicht bedienbarer Defibrillator angeschafft und in der Filiale der Volksbank Mönninghausen installiert. 

Im November trafen sich zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger im Gasthaus Wohlgemuth um in einer Dorfwerkstatt einen sog. Zukunftsplan für Mönninghausen zu erstellen.

2017

Der Kulturring Mönninghausen-Bönninghausen hatte am 20.1.2017 zu seiner jährlich stattfindenden Generalversammlung eingeladen. Manfred Lünne, der Vorsitzender des Kulturrings Mönninghausen-Bönninghausen,  blickte auf seine 18-jährige Amtszeit als Vorsitzender des Kulturrings zurück, denn er wollte das Amt in neue Hände geben.  In der anschließenden Wahl wurde Alfons Schweins als neuer Vorsitzende des Kulturrings Mönninghausen-Bönninghausen mit allen Stimmen der Anwesenden gewählt.

Im Juli 2017 wurden Mönninghausen und Bönninghausen im Rahmen des Dorfwettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Bönninghausen bekam eine Urkunde für den 4. Platz (unter 800 Einwohner) und einen Sonderpreis von 500 Euro, der für die Bürgerhütte, den Dorfplatz und die Kapelle verliehen wurde. Mönninghausen machte ebenfalls den 4. Platz (über 800 Einwohner) und bekam für das Multifunktionsfeld ebenfalls einen Sonderpreis von 500 Euro.

Im Juni 2017 beteiligte sich der Kulturring in Mönninghausen am Hüttendorf in Geseke im Rahmen der 800 Jahr-Feier der Stadt.

Im August 2017 fanden wieder die Kulturtage statt. Die 7. Auflage der Kulturtage in Mönninghausen war ein voller Erfolg. Am Samstag, den 26.8.2017 ging es mit einer Sommernachtsparty begleitet von der Band Middleaged in den frühen Sonntag. Das  mittlerweile traditionelle Frühstücksbuffet für die ganze Familie fand am Sonntag statt.   

Gaststätte Engels, vormals Jassmeier, hat einen neuen Eigentümer gefunden. Matthias Braun baut den alten Gasthof zur Lehrwerkstatt für Elektrotechniker um.

   
   

 

 

   
www.moenninghausen.de